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Titelseite:
Cover des SSP Nr. 55 von Audi mit dem Titel: Elektrische Leuchtweitenregelung / Audi 200
Inhaltsverzeichnis:

Technisches Konzept
Bedienung
Funktion
Mechanik
Elektrik
Hinweise zur Fehlersuche

Textprobe aus dem SSP Nr. 55 von Audi:

Zeichnung

Vollbeladenes Fahrzeug ohne Leuchtweitenregelung

Das macht die Leuchtweitenregelung

Die elektrische Leuchtweitenregelung ermöglicht dem Fahrer, bei jeder Beladung und Neigung des Audi 200 das Lichtbündel der Scheinwerfer so zu neigen, daß der Gegenverkehr nicht geblendet wird. Gleichzeitig wird die optimale Sichtweite genutzt.

Das erhöht nicht nur die aktive Verkehrssicherheit und den Fahrkomfort, sondern trägt auch zur exakten Einhaltung gesetzlicher Vorschriften bei.

Die elektrische Leuchtweitenregelung erhöht den Bedienungskomfort.

Darüber hinaus ist der neue Audi 200 das erste Serienauto, das Scheinwerfer mit Stufenreflektoren aus Kunststoff erhält. Diese Reflektoren haben unterschiedlich gekrümmte Spiegelflächen, um das Licht schon im Scheinwerfer stärker zu bündeln. Ein - entsprechend den derzeitigen produktionstechnischen Möglichkeiten - optimales Abblendlicht zeichnet den Audi 200 als ein Auto aus, daß zur Schnelligkeit auch die entsprechenden Sichtverhältnisse bietet:
mehr Fahrkomfort, mehr Fahrspaß, mehr Sicherheit.

Zeichnung

Vollbeladenes Fahrzeug mit Leuchtweitenregelung

Verweis
Prüf- und Instandsetzungsanweisungen finden Sie im Reparaturleitfaden, Reparatur-Gruppe 96.

Technisches Konzept

Zeichnung

Leuchtweiteneinsteller
Stellrad
Verbindungskabel vom Einsteller zu den Stellgliedern
Stellglied mit Stellmotor - links
Stellglied mit Stellmotor - rechts
Scheinwerfer mit Klemmaul

So funktioniert es

Im Fahrzeug sind ein Leuchtweiteneinsteller und an beiden Scheinwerfern je ein Stellglied eingebaut. Durch Drehen am Stellrad wird eine elektrische Spannung verändert. Diese Spannung wird zur Schaltelektronik geleitet und registriert. Es ist für die Schaltelektronik die Information: so SOLL der Scheinwerfer stehen.

Die Schaltelektronik erhält noch eine zweite Spannungs-Information, die mit jeder Drehung des Stellmotors verändert wird. Das ist die Information: so IST Im Augenblick die Stellung des Scheinwerfers.

Die zwei verschiedenen Spannungs-Informationen werden In der Schaltelektronik dauernd verglichen.

Wird die Soll-Information größer oder kleiner,
- durch Drehen am Stellrad -
als die Ist-Information, so wird der Stellmotor eingeschaltet.

Wenn sich der Stellmotor dreht, wird die Ist-Information verändert. Wenn Soll- und Ist-Information gleich groß geworden sind, wird der Stellmotor abgeschaltet.

Der Scheinwerfer hat die vom Fahrer gewünschte Stellung erreicht. Dabei haben beide Stellglieder die gleichen Informationen vom Leuchtweiteneinsteller erhalten. Beide Scheinwerfer wurden um den gleichen Betrag geschwenkt.

Bedienung

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