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Titelseite:
Cover des SSP Nr. 284 von Audi mit dem Titel: 6-Gang Automatikgetriebe 09E im Audi A8 ´03 Teil 2
Inhaltsverzeichnis:

Getriebesteuerung
Mechatronik
Elektrostatische Entladung ESD
Hydraulik-Modul
Beschreibung der Ventile
Elektronik-Modul
Steuergerät J217
Temperaturüberwachung
Überwachung des Öltemperaturkollektivs
Neue Steuergerät-Generation
Beschreibung der Sensoren
Geber für Getriebeeingangsdrehzahl G182
Geber für Getriebeausgangsdrehzahl G195
Schalter für tiptronic F189
Fahrstufensensor F125
Geber für Getriebeöltemperatur G93
Beschreibung wichtiger Informationen
Die Information Bremse betätigt
Die Information Kick-Down
Die Information Gaspedalstellung
Die Information Motormoment
Die Information Motordrehzahl
Schnittstellen / Zusatzsignale
Funktionsplan / Systemübersicht
CAN Informationsaustausch
Funktionen
Standabkopplung
Beeinflussung Motormoment
Rückfahrlicht
Notlaufprogramme
Ersatzprogramme
Mechanischer Notlauf
Gangüberwachung mit Symptombehandlung
Dynamisches Fahrprogramm DSP
Funktionsstruktur
Die Fahrertypbewertung
Fahrprogrammauswahl nach Fahrzustand
Gangauswahl
Service
Eigendiagnose
Snapshot-Speicher
Update-Programmierung
Spezialwerkzeuge Betriebseinrichtungen
Abschleppen
Hinweis zur Reparatur
Schnittmodell

Textprobe aus dem SSP Nr. 284 von Audi:

Getriebesteuerung

Mechatronik

Eine Neuheit im 09E ist zweifelsohne die sogenannte „Mechatronik“. Sie fast die hydraulische Steuerung (Hydraulik-Modul), das elektronische Steuergerät und die Sensoren (Elektronik-Modul) als eine aufeinander abgestimmte Einheit zusammen. Die Mechatronik ist im Getriebe im Bereich der Ölwanne untergebracht.

Fertigungstoleranzen am Hydraulik-Modul (Ventile und Druckregler) sowie an den Reglerendstufen des elektronischen Steuergeräts werden auf einem Prüfstand ermittelt und durch eine Grund-Programmierung des elektronischen Steuergeräts ausgeglichen.

Diese Grund-Programmierung ist im Service nicht vorgesehen, weshalb die Mechatronik nur komplett ersetzt werden kann.

Mechatronik:

Unter dem Begriff Mechatronik werden die Komponenten zusammengefasst, welche die für die Getriebesteuerung benötigten Eingangssignale erfassen, die Auswertung der Eingangssignale durchführen, die Steuer- und Regelalgorithmen ausführen, die Ansteuerung der Stellglieder übernehmen, die Kommunikation mit der Peripherie durchführen und die elektrische und mechanische Verbindung zu den Signalgebern und Stellgliedern herstellen.

Die Vorteile der Mechatronik:

Geringer Bauraumbedarf durch kompakte Bauweise.

Kostengünstige Herstellung durch Integration der Bauteile und Ausgleich von Fertigungstoleranzen der hydraulischen Bauteile durch entsprechende Programmierung des elektronischen Steuergeräts nach der Montage.

Gewichtseinsparung durch den Entfall von Leitungen und Gehäuseteilen.

Erhöhte Zuverlässigkeit durch eine wesentliche Reduzierung der Schnittstellen (Kontakte).

Die Mechatronik kann als Einheit abgeglichen und geprüft werden, was eine gleichbleibende, bisher unübertroffene Schaltqualität gewährleistet.