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Titelseite:
Cover des SSP Nr. 173 von VW mit dem Titel: Drosselklappen-Steuereinheit
Inhaltsverzeichnis:

Drosselklappen - Steuereinheit
Aufgaben
Systemübersicht
Sensoren
Aktoren
Funktion
Eigendiagnose
Funktionsplan
Prüfen Sie Ihr Wissen

Textprobe aus dem SSP Nr. 173 von VW:

Bisher benötigen die meisten Leerlaufstabilisierungssysteme einen Bypasskanal zur Drosselklappe, um den Leerlauf zu stabilisieren. Das erfordert großen Bauraum und relativ viele Bauteile, die alle eine Störquelle darstellen können.

Ziel bei der Entwicklung eines neuen Systems zur Leerlaufregelung war es, etwas zu finden, das eine geringe Störanfälligkeit aufweist und keinen Bypass zur Drosselklappe erfordert.

Neu!

Die neuentwickelte Drosselklappen-Steuereinheit hat die Aufgabe unter allen Bedingungen und Belastungen den Leerlauf des Motors zu stabilisieren. Durch die Regelung der Leerlaufluft, direkt an der Drosselklappe und nicht wie bisher über einen Bypass, ist die erforderliche Leerlaufluftmenge geringer. Dadurch reduziert sich natürlich auch die benötigte Kraftstoffmenge. Durch den Einsatz dieses kompakten Bauteils konnten störungsanfällige Bauteile wie das Leerlaufstabilisierungsventil entfallen. Diese Drosselklappen-Steuereinheit kommt bei mehreren Motor-Management-Systemen im Volkswagen Konzern zum Einsatz.

Vorteile

Zur Betätigung der Drosselklappe im Leerlaufbereich wird vom Motorsteuergerät der Drosselklappensteller angesteuert. Der Leerlaufschalter, das Drosselklappenstellerpotentiometer und das Drosselklappenpotentiometer informieren das Motorsteuergerät über die aktuelle Stellung der Drosselklappe und des Drosselklappenstellers.

Hinweis
Das Gehäuse mit der integrierten Leerlaufregelung ist nicht zu öffnen. Alle Potentiometer und Schalter können nicht mechanisch eingestellt werden. Die Einstellung erfolgt über das V.A.G. 1551 innerhalb der Grundeinstellung.