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Titelseite:
Cover des SSP Nr. 438 von Audi mit dem Titel: Audi - Das weiterentwickelte Wartungskonzept
Inhaltsverzeichnis:

Wartungskonzept
Das weiterentwickelte Wartungskonzept
Die neue Service Intervall Anzeige
Die Auftragsannahme
Die Wartungstabelle in Elsa
Das Zurücksetzen und Einstellen der Service Intervall Anzeige
Der Serviceplan
Die Arbeitspositionen
Die elektronische Ölstandsanzeige
Der Service Key
Wartungsbeispiel
   Ereignis 1
   Ereignis 2
   Ereignis 3
   Ereignis 4
   Ereignis 5

Textprobe aus dem SSP Nr. 438 von Audi:

Wie jeder technische Gegenstand unterliegt auch ein Automobil einem bestimmten Verschleiß. Um diesen so gering wie möglich, das Fahrzeug so sicher, funktionstüchtig und wertstabil wie möglich zu halten, sind regelmäßige Wartungsarbeiten und der Austausch bestimmter Bauteile und Betriebsstoffe unerlässlich.

Auf Grund dieser Tatsache werden die Besitzer von Audi Fahrzeugen in gewissen Abständen aufgefordert, mit ihrem Fahrzeug einen Audi Partner zur Durchführung der jeweils fälligen Service-Arbeiten aufzusuchen.

Hier gilt es einen Kompromiss zwischen technischen und den kaufmännischen Überlegungen zu finden. Einerseits soll die einwandfreie Funktion über die Lebensdauer sichergestellt werden, andererseits ist es notwendig, die Wartungskosten auf einem wettbewerbsüberlegenen niedrigen Niveau zu halten. Dieser Kompromiss spiegelt sich in jedem nur denkbaren Wartungskonzept wieder. Auch die individuell völlig verschiedenen Fahrprofile und Einsatzbedingungen müssen berücksichtigt werden.

Das weiterentwickelte Wartungskonzept erfüllt alle diese Anforderungen und bietet dem Kunden darüber hinaus mit zusätzlichen Anzeigen mehr Transparenz über die Wartungsarbeiten und deren zu erwartende Fälligkeit.

Grafik

Dieses Selbststudienprogramm informiert Sie über alles Wissenswerte rund um das weiterentwickelte Wartungskonzept. Zusätzlich finden Sie hier Informationen zum Service Key und zu der elektronischen Ölstandsanzeige.

Wenn Sie dieses SSP durchgearbeitet haben, sind Sie in der Lage, folgende Fragen zu beantworten:

Wartungskonzept

Das weiterentwickelte Wartungskonzept

Seit dem Modelljahr 2000 unterscheiden wir, bezüglich des Wartungskonzeptes, zwischen Festintervallen und dem LongLife Service.

Unabhängig davon ob das Fahrzeug mit Festintervallen oder LongLife Service betrieben wurde; der Kunde erhielt seine Service Aufforderung immer nur zur Fälligkeit des Ölwechsels.

Mit dem weiterentwickelten Wartungskonzept wurden in der Service Intervall Anzeige zwei weitere Kanäle geschaffen, die den Kunden nicht nur über die Fälligkeit des Ölwechsels informieren, sondern auch über laufleistungsabhängige und zeitabhängige Ereignisse.

Durch diese zusätzlichen Kanäle ergeben sich Veränderungen sowohl bei der Auftragsannahme als auch beim Zurücksetzen der Service Intervall Anzeige. Diese Veränderungen werden in den entsprechenden Kapiteln in diesem SSP erläutert.

Festintervalle

Zwar werden auch bei Fahrzeugen mit Festintervall in der Service Intervall Anzeige zwischen drei verschiedenen Service Ereignissen unterschieden, die Intervalle selbst sind aber unverändert geblieben. So gilt für Fahrzeuge die mit Festintervall betrieben werden weiterhin:

LongLife Service

Für Fahrzeuge mit LongLife Service ergeben sich durch das weiterentwickelte Wartungskonzept einige Veränderungen. Der Kernpunkt stellt hierbei die Differenzierung in ein flexibles Service Ereignis, in laufleistungsabhängige Ereignisse sowie zeitabhängige Ereignisse dar.

Sinn und Zweck dieser Trennung ist es einerseits, nur genau die Arbeiten durchzuführen, die gerade fällig sind und nicht immer auch gleich die Inspektionsarbeiten durchzuführen nur weil gerade der Ölwechsel fällig ist. Andererseits muss auch sichergestellt werden, dass der Kunde für alle fälligen Arbeiten durch seine Service Anzeige rechtzeitig in die Werkstatt gerufen wird.
Ob sich daraus mehrere kürzere Werkstattaufenthalte ergeben oder ob es sinnvoll ist, verschiedene Service Ereignisse zu einem Werkstatttermin zusammenzufassen, ergibt sich aus den individuellen Fahrprofilen und Einsatzbedingungen.

Hinweis
Das Zeitintervall für den Bremsflüssigkeitswechsel wird landes- bzw. marktspezifisch festgelegt. In Europa ist der Bremsflüssigkeitswechsel das erste Mal 3 Jahre nach Neuzulassung fällig, danach alle 2 Jahre. Somit wird der Bremsflüssigkeitswechsel in Deutschland zusammen mit der HU und der AU fällig.

Folgende Begriffe stehen beim LongLife Service zur Verfügung:

Diese Begriffe finden Sie sowohl in der Wartungstabelle in Elsa, in der Übersicht der Arbeitspositionen, als auch auf dem Display des Diagnosetesters, wenn es darum geht, die Service Intervall Anzeige zurückzusetzen bzw. neu einzustellen.

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